Jetzt heißt’s ran an den Pelz!
Kürschnermeister Jörg Tschuncky empfiehlt allen Pelz-Liebhabern, schon jetzt aktiv zu werden und sich sowohl um die Reinigung ihrer guten Stücke, als auch um die Umarbeitung oder Neuanfertigung zu kümmern.
Na, auch vergessen, den Pelzmantel nach dem Winter zur Reinigung abzugeben? Kneift der letzte Saison noch so fällig sitzende Nerz an der Hüfte? Oder soll es gar etwas ganz Neues aus edlem Fell sein, das im Hinblick auf einen möglicherweise wieder sehr langen, strengen Winter angeschafft werden soll? Wer auch nur eine der Fragen mit „Ja“ beantworten konnte, sollte sich jetzt schleunigst auf zu Kürschnermeister Jörg Tschuncky – dem Geschäft für Mode in Pelz und Leder für Sie und Ihn – am Neunkircher Hüttenberg machen. Tschuncky rät: „Man muss einfach jetzt schon in die Gänge kommen, sonst wird es ausarten. Wir haben jetzt schon jede Menge zu tun.“ Also sollte man auf keinen Fall abwarten, bis es richtig kalt wird. Denn gute Arbeit braucht ihre Zeit – sei es die Maßanfertigung oder auch nur die Reinigung. Als Beispiel nennt Jörg Tschuncky, der seinen Kunden immer wieder predigt, die Stücke direkt nach dem Winter reinigen zu lassen, damit sie sauber in den Schrank kommen: „Leder und Lammfell reinigen zu lassen, dauert zur Zeit gut 14 Tage bis drei Wochen.“ Und bei Anfertigungen und Änderungen kann man auch nicht erwarten, dass man sie heute in Auftrag gibt und morgen schon abholen kann. Am Besten ist es, sich schon jetzt auf die kalte Jahreszeit einzustimmen und sich vom vielfältigen Angebot bei Tschuncky überzeugen zu lassen: Herrlich kuschelweiche Nerze, wunderbar federleichte Lederjacken, modische Persianer und vieles mehr warten auf die Kundschaft. „Hier herrscht im Augenblick eine sehr große Nachfrage: Junge Frauen kommen mit dem alten Persianer ihrer Oma und lassen ihn sich umarbeiten.“ Was daraus entstehen kann, sind modische Kurzjacken oder leicht taillierte Blazer – keine Spur mehr vom Alte-Damen-Schick. Außerdem hat Jörg Tschuncky auch eine große Auswahl von Stücken, die Frauen, die nicht der Model- Schablone entsprechen, nicht nur passen, sondern auch noch sehr schön anzusehen sind. „Da befinde ich mich auch ständig im Kampf mit den Herstellern.“ Und wer Jörg Tschuncky kennt, weiß, dass er ein Auge dafür hat, was seinen Kundinnen und Kunden gut zu Gesicht steht.mal
Quelle: Bericht vom 29.08.06 Saarbrücker Zeitung
